Shopify-Kosten 2026: Was Shopify wirklich kostet und wann sich ein eigener Shop lohnt
Das Abo ist selten der größte Posten auf deiner Shopify-Rechnung. Hier siehst du, welche Kosten mit dem Umsatz wachsen, wann sich Shopify Plus rechnet und ab wann ein eigener Shop günstiger ist.

Kurze Antwort
Laut seiner österreichischen Preisseite kostet Shopify 24 € (Quelle, Stand 2026-10) (Basic, jährliche Zahlung) bis 384 € (Quelle, Stand 2026-10) (Advanced, monatliche Zahlung) im Monat, Plus ab 2.100 € (Quelle, Stand 2026-10); den verbindlichen Preis für dein Konto zeigt dein Shopify-Admin. Für einen wachsenden Shop ist das Abo aber selten der größte Posten der Shopify-Kosten, denn Zahlungsgebühren, Apps und Umgehungen für B2B-Preise oder die ERP-Anbindung wachsen mit jedem Euro Umsatz mit. Shopify bleibt die bessere Wahl, solange dein Verkaufsprozess in den Standard passt. Ein eigener Shop lohnt sich erst, wenn diese umsatzabhängigen Kosten über 24 Monate mehr ausmachen als Aufbau und Betrieb einer eigenen Lösung.
Was kostet Shopify 2026? Alle Tarife und Preise im Überblick
Shopify kostet 2026 ein monatliches Abo je nach Tarif plus Gebühren bei jedem Verkauf. Die Tabelle zeigt beides so, wie Shopify es auf seiner Preisseite für Österreich und damit für einen Markt im Euroraum nennt. Die deutsche Preisseite zeigt Preise je nach Standort des Besuchers an; den verbindlichen Preis für dein Konto siehst du im Shopify-Admin.
| Tarif | Monatliche Zahlung | Jährliche Zahlung, pro Monat | Online-Kartengebühr (Shopify Payments) | Zusatzgebühr bei externem Zahlungsanbieter | B2B-Kataloge |
|---|---|---|---|---|---|
| Basic | 32 € (Quelle, Stand 2026-10) | 24 € (Quelle, Stand 2026-10) | 2 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) | 2 % (Quelle, Stand 2026-10) | bis zu 3 |
| Grow | 92 € (Quelle, Stand 2026-10) | 69 € (Quelle, Stand 2026-10) | 1,9 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) | 1 % (Quelle, Stand 2026-10) | bis zu 3 |
| Advanced | 384 € (Quelle, Stand 2026-10) | 289 € (Quelle, Stand 2026-10) | 1,7 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) | 0,6 % (Quelle, Stand 2026-10) | bis zu 3 |
| Plus | ab 2.250 € (Vertrag 1 Jahr) (Quelle, Stand 2026-10) | ab 2.100 € (Vertrag 3 Jahre) (Quelle, Stand 2026-10) | 1,5 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) | 0,2 % (Quelle, Stand 2026-10) | unbegrenzt |
Bei jährlicher Zahlung sparst du bei Basic, Grow und Advanced rund ein Viertel des Monatspreises. Dafür bindest du dich für zwölf Monate an den Tarif. Für einen Shop, der in den nächsten Monaten den Tarif wechseln will, ist die monatliche Zahlung trotz des höheren Preises oft die flexiblere Wahl.
Shopify berechnet keine Einrichtungsgebühr. Laut österreichischer Preisseite können neue Shops Shopify drei Tage testen und danach drei Monate lang für 1 € im Monat (Quelle, Stand 2026-10) nutzen. Für einen Shop mit laufendem Umsatz spielt dieser Einstieg in der Gesamtrechnung keine Rolle.
Die Tarife unterscheiden sich auch bei den Mitarbeiterkonten: Laut österreichischer Preisseite enthält Grow bis zu 5, Advanced bis zu 15, Plus unbegrenzt viele. Wer im Kundenservice, im Lager und im Vertrieb mehrere Personen im Shopify-Admin braucht, landet dadurch manchmal in einem höheren Tarif, ohne eine einzige neue Verkaufsfunktion zu nutzen.
Ob die Preise auf der Shopify-Preisseite netto gelten und wie Shopify die Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen behandelt, nennt die Preisseite nicht. Prüfe das auf deiner ersten Rechnung oder frag deine Steuerberatung, bevor du die Zahlen in eine Planung übernimmst.
Welche Shopify-Gebühren fallen pro Verkauf an?
Bei jedem Verkauf mit Karte zahlst du über Shopify Payments einen Prozentsatz vom Bestellwert plus eine feste Gebühr pro Transaktion. Nutzt du statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter, berechnet Shopify zusätzlich eine eigene Gebühr, die vom Tarif abhängt, und der Anbieter nimmt seine Provision obendrauf. Die Sätze der österreichischen Preisseite stehen in der Tariftabelle oben und in den folgenden Abschnitten, die Sätze für dein Konto zeigt dein Shopify-Admin.
Shopify Payments: Karten, Amex und Klarna
Laut österreichischer Preisseite sinken die Standardsätze für Online-Kartenzahlungen von 2 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) in Basic auf 1,5 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) in Plus, die feste Gebühr pro Transaktion bleibt in allen Tarifen gleich. Für einen Shop mit kleinen Warenkörben ist diese feste Gebühr spürbar: Bei einem Bestellwert von 30 € macht sie allein 0,83 % des Umsatzes aus, bei 90 € noch 0,28 %.
Für American Express und ausländische Karten gelten laut österreichischer Preisseite höhere Sätze, von 3,5 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) in Basic bis 3 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10) in Plus. Klarna kostet über Shopify Payments 2,99 % + 0,35 € (Quelle, Stand 2026-10) in Basic, Grow und Advanced und 2,19 % + 0,35 € (Quelle, Stand 2026-10) in Plus. Ein Shop, dessen Kunden oft per Klarna oder mit ausländischen Karten zahlen, liegt deshalb deutlich über dem Standardsatz aus der Tariftabelle.
Externe Zahlungsanbieter
Wenn Zahlungen nicht über Shopify Payments laufen, berechnet Shopify eine Zusatzgebühr auf den Umsatz, laut österreichischer Preisseite 2 % (Quelle, Stand 2026-10) in Basic, 1 % (Quelle, Stand 2026-10) in Grow, 0,6 % (Quelle, Stand 2026-10) in Advanced und 0,2 % (Quelle, Stand 2026-10) in Plus. Diese Gebühr kommt zur Provision des Zahlungsanbieters hinzu und ersetzt sie nicht.
Bei 200.000 € Monatsumsatz über einen externen Anbieter im Tarif Advanced kostet allein die Shopify-Zusatzgebühr 1.200 € im Monat und 28.800 € in 24 Monaten. Die Shopify-Zusatzgebühr gibt es in einem eigenen Shop nicht, die Provision des Zahlungsanbieters dagegen schon.
Währungsumrechnung
Verkaufst du in einer anderen Währung als der deines Shopify-Payments-Kontos, berechnet Shopify eine Gebühr für die Umrechnung. Die Shopify-Hilfe nennt dafür 2 % (Quelle, Stand 2026-10), führt Deutschland aber nicht einzeln auf. Prüfe den Satz in deinem Admin, bevor du internationale Umsätze einplanst.
So rechnest du deine Gebühren pro Monat selbst
- Teile deinen monatlichen Online-Umsatz durch den durchschnittlichen Bestellwert. Das ergibt die Zahl der Bestellungen.
- Multipliziere den Umsatz mit dem Kartensatz deines Tarifs und die Zahl der Bestellungen mit der festen Gebühr pro Transaktion. Beide Werte für dein Konto findest du im Shopify-Admin.
- Rechne für den Anteil mit Amex, ausländischen Karten und Klarna die höheren Sätze statt des Standardsatzes.
- Läuft ein Teil über einen externen Anbieter, rechne für diesen Teil die Shopify-Zusatzgebühr und die Provision des Anbieters.
- Addiere für Umsatz in Fremdwährung die Umrechnungsgebühr.
Wie stark wachsen die Shopify-Kosten mit dem Umsatz?
Die Shopify-Kosten wachsen fast im gleichen Tempo wie der Umsatz, weil die Zahlungsgebühren ein Prozentsatz sind und das Abo fix bleibt. Je größer der Shop, desto kleiner wird der Anteil des Abos an den Gesamtkosten.
Das folgende Rechenbeispiel nutzt die Sätze aus der Tariftabelle, also von der österreichischen Preisseite, und diese Annahmen: Tarif Advanced mit jährlicher Zahlung (289 € (Quelle, Stand 2026-10)), durchschnittlicher Bestellwert 90 €, alle Zahlungen über Shopify Payments mit Karten zum Standardsatz von 1,7 % + 0,25 € (Quelle, Stand 2026-10). Es sind keine Kundendaten, sondern eine Rechnung, die du mit deinen Zahlen wiederholen kannst.
| Monatsumsatz | 50.000 € | 200.000 € | 1.000.000 € |
|---|---|---|---|
| Bestellungen bei 90 € | rund 560 | rund 2.220 | rund 11.110 |
| Abo Advanced, jährliche Zahlung | 289 € | 289 € | 289 € |
| Zahlungsgebühren | rund 990 € | rund 3.960 € | rund 19.780 € |
| Summe pro Monat | rund 1.280 € | rund 4.250 € | rund 20.070 € |
| Anteil des Abos | 23 % | 7 % | 1,4 % |
Bei 50.000 € Monatsumsatz macht das Abo noch fast ein Viertel der Shopify-Kosten aus. Bei 200.000 € sind es 7 %, bei einer Million Euro nur noch 1,4 %. Ein Tarifvergleich, der nur die Abopreise nebeneinanderstellt, beantwortet für einen wachsenden Shop deshalb die falsche Frage.
Der effektive Satz liegt in diesem Beispiel bei knapp 2 % des Umsatzes, weil die feste Gebühr von 0,25 € bei 90 € Bestellwert 0,28 Prozentpunkte hinzufügt. Mit Amex, ausländischen Karten oder Klarna liegt er höher.
Zahlungsgebühren verschwinden mit einem eigenen Shop nicht. Auch ein eigener Shop bezahlt einen Zahlungsanbieter, und dessen Provision hängt von deinem Vertrag ab. Für den Vergleich zählt deshalb nur die Differenz: Jeder Zehntelprozentpunkt Unterschied zwischen Shopify Payments und deinem eigenen Anbieter macht bei 200.000 € Monatsumsatz 200 € im Monat aus, in 24 Monaten 4.800 €.
Welche Kosten stehen nicht auf der Shopify-Preisseite?
Die größten Kosten außerhalb der Preisseite sind Apps, Integrationen und die Arbeit rund um Grenzen des Standards. Shopify veröffentlicht für keinen dieser Posten einen typischen Betrag, weil sie vom einzelnen Shop abhängen. Du musst sie deshalb aus deinen eigenen Rechnungen und Stundenzetteln zusammentragen.
Apps
Apps ergänzen Funktionen, die der gewählte Tarif nicht mitbringt, etwa Produktbewertungen, Abos, Suche, Übersetzungen oder B2B-Preislogik. Shopify veröffentlicht keine Durchschnittswerte für App-Kosten, und Zahlen aus Agenturblogs sind Schätzungen. Nimm stattdessen die App-Rechnungen der letzten drei Monate aus deinem Admin.
Achte dabei auf das Abrechnungsmodell. Manche Apps kosten einen festen Betrag pro Monat, andere rechnen nach Bestellungen, Umsatz oder Kontakten ab. Apps mit nutzungsabhängiger Abrechnung wachsen mit dem Shop mit und verhalten sich in der 24-Monats-Rechnung wie eine zweite Transaktionsgebühr.
Theme und Anpassungen
Ein Premium-Theme aus dem Shopify Theme Store kostet einmalig Geld, der größere Posten sind aber die Anpassungen danach. Jede Änderung an Theme, Checkout-Erweiterungen oder App-Konfiguration braucht Stunden einer Agentur oder eines Entwicklers. Rechne diese Stunden als monatlichen Durchschnitt der letzten zwölf Monate, nicht als einmaligen Projektpreis.
POS Pro und zusätzliche Shops
Wer auch im Ladengeschäft mit Shopify kassiert, zahlt laut österreichischer Preisseite für erweiterte Kassenfunktionen 79 € pro Standort und Monat (Quelle, Stand 2026-10) für POS Pro. Kartenzahlungen vor Ort kosten dort über Shopify Payments je nach Tarif zwischen 1,3 % (Quelle, Stand 2026-10) (Basic) und 1 % (Quelle, Stand 2026-10) (Plus).
Laut der Plus-Preisseite sind in Shopify Plus neben dem Hauptshop 9 weitere Shops für zusätzliche Märkte oder Marken enthalten. Jeder weitere Shop kostet 250 € im Monat (Quelle, Stand 2026-10).
ERP-Anbindung
Die Anbindung an ein ERP wie SAP, Microsoft Dynamics 365 oder JTL-Wawi läuft auf Shopify meist über einen Konnektor aus dem App Store oder eine Middleware. Beide kosten eine monatliche Gebühr, und beide brauchen Pflege, sobald sich Datenmodell, Preislogik oder Lagerlogik ändern. Ein Konnektor, der Artikel und Bestellungen synchronisiert, deckt Kundenpreise, Freigaben oder Teillieferungen nicht immer ab.
Wenn dein ERP die Quelle für Preise, Bestände und Kundenkonditionen ist, rechne neben der Konnektorgebühr die Stunden für Fehlerbehebung und manuelle Korrekturen. Wie eine ERP-Anbindung ohne App-Kette aussieht, beschreiben wir auf unserer Leistungsseite.
Umgehungen
Umgehungen sind die Arbeit, die anfällt, weil ein Prozess nicht in den Standard passt: Kundenpreise per Hand pflegen, Bestellungen im ERP nachbearbeiten, Rabatte per Gutscheincode simulieren oder Freigaben per E-Mail einholen. Die manuelle Arbeit für Umgehungen taucht auf keiner Rechnung auf, im Personalbudget aber schon.
Ein Rechenbeispiel: 20 Stunden manuelle Arbeit im Monat zu einem internen Satz von 50 € sind 1.000 € im Monat und 24.000 € in 24 Monaten. Wenn du diese Stunden nicht kennst, frag die Personen in Vertrieb, Kundenservice und Buchhaltung, wie viel Zeit sie pro Woche mit Shopify-Nacharbeit verbringen.
Shopify Plus: Ab wann lohnt sich das Upgrade?
Shopify Plus lohnt sich über die niedrigeren Gebühren allein erst bei einem Umsatz von knapp einer Million Euro im Monat über Shopify Payments, gerechnet mit den Sätzen der österreichischen Preisseite. Wer zu Plus wechselt, sollte das wegen Funktionen tun, nicht wegen der Ersparnis.
Shopify Plus kostet ab 2.100 € im Monat (Quelle, Stand 2026-10) bei einem Vertrag über drei Jahre und ab 2.250 € im Monat (Quelle, Stand 2026-10) bei einem Vertrag über ein Jahr. Für komplexere Unternehmen mit hohem Umsatz nennt Shopify zusätzlich eine umsatzabhängige Gebühr. Shopify veröffentlicht weder den Satz noch die Umsatzschwelle, ab der sie gilt. Den Wert erfährst du nur in einem Angebot von Shopify.
Die Rechnung über die Kartengebühr ist einfach. Laut österreichischer Preisseite kostet eine Kartenzahlung in Advanced 1,7 % (Quelle, Stand 2026-10), in Plus 1,5 % (Quelle, Stand 2026-10). Die Differenz von 0,2 Prozentpunkten muss den Aufpreis von 289 € (Quelle, Stand 2026-10) (Advanced, jährliche Zahlung) auf 2.100 € (Plus, drei Jahre) decken, also 1.811 € im Monat. Das gelingt erst ab rund 905.000 € Monatsumsatz über Shopify Payments. Mit dem Einjahresvertrag liegt die Schwelle bei rund 980.000 €.
Bei einem externen Zahlungsanbieter sieht die Rechnung anders aus. Die Shopify-Zusatzgebühr sinkt von 0,6 % (Quelle, Stand 2026-10) in Advanced (österreichische Preisseite) auf 0,2 % (Quelle, Stand 2026-10) in Plus, also um 0,4 Prozentpunkte. Damit deckt die Ersparnis den Aufpreis ab rund 453.000 € Monatsumsatz über den externen Anbieter. Beide Schwellen sind Näherungen ohne die variable Plus-Gebühr, die sie weiter nach oben verschieben kann. Rechne sie mit den Sätzen aus deinem Shopify-Admin nach.
Gute Gründe für Plus sind unbegrenzte B2B-Kataloge, mehrere Shops für Märkte oder Marken und mehr Kontrolle über den Checkout. Wenn du Plus nur wegen einer einzigen Funktion buchen würdest, rechne diese Funktion gegen einen eigenen Shop. Bedenke außerdem die Bindung: Einen Plus-Vertrag kannst du laut Shopify erst nach Ende der Laufzeit von einem oder drei Jahren kündigen.
Shopify für B2B: Was kostet Großhandel auf Shopify?
B2B auf Shopify kostet unterhalb von Plus keinen Aufpreis, ist dort aber auf 3 Kataloge begrenzt. Basic, Grow und Advanced enthalten laut österreichischer Preisseite B2B mit bis zu 3 Katalogen, Plus mit unbegrenzt vielen.
Ein Katalog legt fest, welche Produkte ein B2B-Kunde sieht und zu welchem Preis. Drei Kataloge reichen für einen Händlerpreis, einen Preis für Großkunden und eine Sonderliste. Sie reichen nicht, wenn jeder größere Kunde eigene Konditionen hat, die im ERP gepflegt werden.
Für einen Großhändler mit Dutzenden Kundenpreislisten führt die Grenze von 3 B2B-Katalogen zu einem von drei Wegen. Erstens Shopify Plus mit seinem Abo und der Vertragsbindung. Zweitens Umgehungen wie Rabattcodes pro Kunde oder manuelle Preisanpassungen, die als Arbeitszeit in die Rechnung gehören. Drittens ein Shop, in dem Preislisten, Freigaben und Kundenkonten so abgebildet sind, wie dein Vertrieb arbeitet.
Wie ein B2B-Shopsystem mit eigenen Preislisten aufgebaut ist, beschreiben wir auf der Leistungsseite. Wenn du Endkunden und Geschäftskunden aus einem Katalog bedienst, lies auch, wie B2B und B2C in einem Shop zusammenarbeiten, ohne dass ein Teil die Logik des anderen erbt.
Shopify oder eigener Shop: So rechnest du die 24 Monate
Vergleiche Shopify und einen eigenen Shop über 24 Monate und nur über die Posten, die sich zwischen beiden unterscheiden. Eine Rechnung über einen Monat bevorzugt Shopify, weil der Aufbau eines eigenen Shops einmalig anfällt. Eine Rechnung über zehn Jahre bevorzugt meist den eigenen Shop, beruht aber auf Annahmen, die niemand so weit im Voraus kennt. 24 Monate sind ein Zeitraum, den du mit echten Zahlen füllen kannst.
| Posten | Shopify | Eigener Shop |
|---|---|---|
| Plattform | Abo des Tarifs, bei Plus eventuell variable Gebühr | Hosting und Betrieb |
| Zahlungen | Shopify Payments oder Anbieter plus Shopify-Zusatzgebühr | Provision des Zahlungsanbieters |
| Funktionen | Apps, oft nach Bestellungen abgerechnet | Im Shop gebaut oder als Dienst angebunden |
| Anpassungen | Agentur- oder Entwicklerstunden | Wartung und Weiterentwicklung |
| ERP | Konnektor oder Middleware plus Pflege | Integration im Shop plus Pflege |
| Umgehungen | Manuelle Arbeit für B2B-Preise, Freigaben, Korrekturen | Entfällt für Prozesse, die im Shop abgebildet sind |
| Einmalig | Theme und Einrichtung | Aufbau, Datenmigration, Weiterleitungen |
Die Provision des Zahlungsanbieters steht in beiden Spalten. Ziehe sie nicht ab, als würde sie mit Shopify verschwinden, sondern rechne nur die Differenz zwischen Shopify Payments und deinem eigenen Vertrag. Dasselbe gilt für Arbeit, die in beiden Varianten anfällt, etwa Produktpflege oder Marketing.
Das Ergebnis ist eine Differenz, keine Gesamtsumme. Wenn Shopify über 24 Monate mehr kostet als Aufbau und Betrieb eines eigenen Shops, rechnet sich der Wechsel innerhalb dieses Zeitraums. Wenn nicht, bleibst du bei Shopify und vereinfachst, was teuer geworden ist. Das allgemeine Modell dahinter beschreibt unser Artikel, wie du 24-Monats-Kosten von Standard- und Individualsoftware vergleichst.
Im Rechner ist ein Beispiel vorausgefüllt: 200.000 € Monatsumsatz, davon 30 % B2B per Überweisung, 90 € durchschnittlicher Bestellwert, Tarif Advanced mit jährlicher Zahlung. Allein Abo und Zahlungsgebühren ergeben in diesem Beispiel mit den Sätzen der österreichischen Preisseite rund 73.400 € in 24 Monaten. Ersetze die Werte durch deine eigenen, trage Apps und Agenturstunden als Monatsbetrag direkt unter dem Tarif ein und passe unter „Annahmen anpassen“ Aufbau, Hosting und Wartung an dein Angebot an. Vorausgefüllt sind unsere Startpreise, 10.000 € zzgl. MwSt. für den Aufbau und 100 € netto pro Monat für die Wartung, sowie Stripes veröffentlichter Satz für Standardkarten aus dem EWR als Gebühr des Zahlungsanbieters.
Kosten über 24 Monate: Shopify oder eigener Shop
Stell Umsatz und Tarif ein und sieh, was über 24 Monate günstiger ist (Beträge netto).
289 € pro Monat
Zum Beispiel B2B-Apps, ERP-Konnektor, Agenturstunden.
- Shopify
- 73.389 €
- Eigener Shop
- 72.133 €Günstiger
Dein eigener Shop kostet über 24 Monate 1.256 € weniger und rechnet sich ab Monat 22.
Shopify
- Tarif
- 6.936 €
- Zahlungs- und Shopify-Gebühren
- 66.453 €
Eigener Shop
- Aufbau
- 10.000 €
- Hosting und Wartung
- 2.400 €
- Zahlungsanbieter
- 59.733 €
Annahmen anpassenBestellungen, B2B, Zahlungen, eigener Shop
Annahme shopify.com/at
Unser Angebot startet ab 10.000 € zzgl. MwSt.
Bei uns ab 100 € netto pro Monat.
Preise geprüft am 7. Oktober 2026.Quellen und Stand
Auf offiziellen Seiten bestätigt
- Shopify Plus, Vertrag über 1 Jahr: 2.250 € (shopify.com, Stand 2026-10-03)
- Shopify Plus, Vertrag über 3 Jahre: 2.100 € (shopify.com, Stand 2026-10-03)
- Shopify Plus, enthaltene Expansion Stores: 9 (shopify.com, Stand 2026-10-03)
- Shopify Plus, jeder weitere Shop pro Monat: 250 € (shopify.com, Stand 2026-10-03)
- Plus, Shopify-Gebühr bei externem Anbieter: 0,2 % (shopify.com, Stand 2026-10-03)
- Stripe, Standardkarten aus dem EWR: 1,5 % (stripe.com, Stand 2026-10-07)
- Stripe, Gebühr pro Kartenzahlung: 0,25 € (stripe.com, Stand 2026-10-07)
- Stripe, Premiumkarten aus dem EWR: 2,8 % (stripe.com, Stand 2026-10-07)
- Stripe, ausländische Karten: 3,15 % (stripe.com, Stand 2026-10-07)
- Evelumo, Live-E-Commerce in 30 Tagen, Startpreis zzgl. MwSt.: 10.000 € (evelumo.com, Stand 2026-10-03)
- Evelumo, Wartung des eigenen Shops, Startpreis pro Monat zzgl. MwSt.: 100 € (oferta Evelumo, 2026-10, Stand 2026-10-07)
Annahmen: nicht von Shopify veröffentlicht oder für diesen Markt noch nicht bestätigt
- Basic, monatliche Zahlung: 32 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Basic, jährliche Zahlung, pro Monat: 24 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Grow, monatliche Zahlung: 92 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Grow, jährliche Zahlung, pro Monat: 69 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Advanced, monatliche Zahlung: 384 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Advanced, jährliche Zahlung, pro Monat: 289 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Basic, Kartengebühr: 2 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Basic, Kartengebühr pro Bestellung: 0,25 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Grow, Kartengebühr: 1,9 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Grow, Kartengebühr pro Bestellung: 0,25 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Advanced, Kartengebühr: 1,7 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Advanced, Kartengebühr pro Bestellung: 0,25 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Plus, Kartengebühr: 1,5 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Plus, Kartengebühr pro Bestellung: 0,25 € (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Basic, Shopify-Gebühr bei externem Anbieter: 2 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Grow, Shopify-Gebühr bei externem Anbieter: 1 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Advanced, Shopify-Gebühr bei externem Anbieter: 0,6 % (shopify.com/at, Stand 2026-10-03)
- Shopify Plus, variable Gebühr D2C: 0,25 % (taylorsicard.com, Stand 2026-10-03)
- Shopify Plus, variable Gebühr B2B: 0,18 % (atwix.com, Stand 2026-10-03)
Alle Beträge sind netto und ohne Wechselkurse angegeben. Die Kartengebühren sind Shopifys Standardsätze für Online-Kartenzahlungen. Amex, ausländische Karten und Klarna kosten mehr. Für den Zahlungsanbieter des eigenen Shops gilt standardmäßig Stripes veröffentlichter Satz für Standardkarten aus dem EWR. Das Modell der variablen Gebühr beschreibt, was Partner berichten, nicht was Shopify veröffentlicht. Der B2B-Satz ersetzt hier den D2C-Satz für B2B-Umsatz. Wie Shopify die Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen behandelt, ist nicht bestätigt.
Bei Shopify-Preisen, die Shopify nicht für Deutschland veröffentlicht oder die wir nur auf der österreichischen Seite bestätigt haben, zeigt der Rechner einen Hinweis und lässt dich den Wert ändern. Für die variable Plus-Gebühr gibt es keinen veröffentlichten Satz, deshalb ist sie standardmäßig ausgeschaltet.
Wann Shopify die bessere Wahl bleibt
Shopify bleibt die bessere Wahl, wenn dein Verkaufsprozess in den Standard passt und die umsatzabhängigen Kosten in absoluten Zahlen klein sind. Ein eigener Shop bringt in dieser Lage vor allem Aufbaukosten und Verantwortung für den Betrieb, ohne ein Problem zu lösen.
Bleib bei Shopify, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:
- Du verkaufst überwiegend B2C mit Standard-Checkout, Karten und gängigen Zahlungsarten.
- Du hast wenige Integrationen, und dein ERP muss nur Bestellungen und Bestände abgleichen.
- Du hast kein eigenes IT-Team und willst keines aufbauen.
- Die Differenz zwischen Shopify-Gebühren und einem eigenen Zahlungsanbieter bleibt über 24 Monate kleiner als Aufbau und Betrieb eines eigenen Shops.
- Du verkaufst kein B2B oder kommst mit bis zu 3 Preislisten aus.
In diesem Fall bringt eine Aufräumrunde mehr als ein Wechsel. Prüfe, welche Apps du wirklich nutzt, ob zwei Apps dieselbe Aufgabe erledigen und welche nutzungsabhängigen Apps sich durch eine Lösung mit festem Preis ersetzen lassen. Wie das in der Praxis aussieht, beschreiben wir unter App-Stack vereinfachen statt migrieren.
Shopify ist für viele Shops eine gute Plattform. Wer einen Standardprozess hat und Shopify verlässt, tauscht planbare Gebühren gegen eigenen Betrieb, und das lohnt sich nur, wenn der eigene Shop etwas leistet, das Shopify nicht leistet.
Wann sich ein eigener Shop lohnt
Ein eigener Shop lohnt sich, wenn dein Prozess dauerhaft nicht in den Standard passt und die Kosten dafür mit dem Umsatz wachsen. Typisch sind diese Signale:
- Du hast viele B2B-Preislisten, Kundenkonditionen aus dem ERP oder Bestellfreigaben, die auf Shopify nur mit Umgehungen laufen.
- Dein ERP ist die Quelle für Preise, Bestände und Kunden, und die Synchronisation über Apps erzeugt regelmäßig manuelle Korrekturen.
- Apps mit nutzungsabhängiger Abrechnung wachsen schneller als deine Marge.
- Du brauchst eine eigene Logik im Checkout, etwa für Projektbestellungen, Teillieferungen oder Zahlung auf Rechnung mit Kreditlimit.
- Du würdest Shopify Plus nur für eine einzige Funktion buchen.
Als Shopify-Alternative kommt in dieser Lage weniger ein anderer Baukasten mit ähnlichen Standardgrenzen in Frage als ein Shop, dessen Logik dir gehört. Ein eigener Shop auf Medusa ist dabei kein Neuanfang bei null. Medusa ist eine Open-Source-Commerce-Plattform, deren Kern unter MIT-Lizenz steht, ohne Lizenzgebühr für diesen Kern, und der Shop bildet Preislisten, Freigaben und ERP-Daten so ab, wie dein Vertrieb arbeitet. Alufix ist eine vollständige E-Commerce-Lösung, die unser Team mit Medusa.js gebaut hat.
Ein Wechsel kostet mehr als den Aufbau: Daten, Kundenkonten und Bestellhistorie müssen umziehen, und Weiterleitungen müssen sicherstellen, dass Suchmaschinen deine Seiten wiederfinden. Wie du einen Wechsel von Shopify planst, beschreiben wir auf unserer Leistungsseite zum Relaunch. Für die Anbindung an SAP, Dynamics 365, JTL-Wawi oder andere Systeme gibt es die Seite zur ERP-Anbindung.
Wenn die Rechnung über 24 Monate für einen eigenen Shop spricht, starten wir mit Live-E-Commerce in 30 Tagen: ein laufender B2B- und B2C-Shop auf unserer Medusa-Basis, angepasst an deine Prozesse, ab 10.000 € zzgl. MwSt.
Häufige Fragen
Was kostet Shopify im Monat wirklich?
Der Tarif ist nur der Sockel. Zur Monatsrechnung gehören die Gebühren auf jede Zahlung, kostenpflichtige Apps, Arbeit von Agentur oder Entwicklern und bei Bedarf eine ERP-Anbindung. Ab einigen zehntausend Euro Monatsumsatz übersteigen allein die Zahlungsgebühren meist das Abo. Rechne deshalb mit deinem Umsatz, deiner Bestellzahl und deinen Apps, nicht mit dem Tarifpreis.
Muss ich Shopify Payments nutzen?
Nein, du kannst einen externen Zahlungsanbieter anbinden. Dann berechnet Shopify zusätzlich zur Gebühr des Anbieters einen Prozentsatz vom Umsatz, der vom Tarif abhängt und bei Basic am höchsten ist. Für Shops mit hohem Umsatz über einen externen Anbieter kann diese Zusatzgebühr ein Grund sein, den Tarif zu wechseln oder die Plattform neu zu rechnen.
Ab welchem Umsatz lohnt sich Shopify Plus?
Über die niedrigere Kartengebühr allein erst bei sehr hohem Umsatz: Mit den Sätzen der österreichischen Preisseite gerechnet grob ab einer knappen Million Euro im Monat über Shopify Payments. Die Sätze für dein Konto zeigt dein Shopify-Admin. Gute Gründe für Plus sind Funktionen: unbegrenzte B2B-Kataloge, mehrere Shops, mehr Kontrolle über den Checkout. Bedenke die Vertragsbindung von einem oder drei Jahren und eine mögliche umsatzabhängige Gebühr, deren Satz Shopify nicht veröffentlicht.
Kann ich mit Shopify B2B verkaufen, ohne Plus zu buchen?
Ja, Basic, Grow und Advanced enthalten B2B mit bis zu drei Katalogen. Das reicht für einen Händlerpreis und wenige Sonderlisten. Wer jedem größeren Kunden eigene Preise und ein eigenes Sortiment gibt, stößt schnell an diese Grenze und landet bei Plus, bei manueller Pflege oder bei einer eigenen Lösung.
Wie teuer ist ein Wechsel von Shopify zu einem eigenen Shop?
Ein eigener Shop kostet einmalig den Aufbau und danach Hosting, Wartung und Weiterentwicklung. Dazu kommen Datenmigration, Weiterleitungen für SEO und der Abgleich mit dem ERP. Unser Angebot für einen laufenden Shop auf Medusa beginnt bei 10.000 € zzgl. MwSt. Ob sich das rechnet, entscheidet der Vergleich über 24 Monate, nicht der Aufbaupreis.
Noch Fragen nach dem Lesen?
Beschreibe, was der Artikel für dein Unternehmen offen lässt. Wir antworten innerhalb eines Arbeitstags und bereiten vor dem Gespräch eine Hypothese vor.
Eine Frage zum Artikel Etwas passt nicht zu deiner Situation, oder du willst eine Annahme hinter einer Zahl prüfen.
Dein eigenes Problem Beschreibe den Vertriebsprozess und wo deine aktuelle Plattform nicht mehr reicht.
Der nächste Schritt Du wägst Individualentwicklung, Standardsystem oder Migration ab und willst vor der Entscheidung eine zweite Meinung.



